Geschichte

1857:   Die ersten Schwestern von Mutter Alfons Maria kamen aus Bad Niederbronn/Elsass, Frankreich nach Wien in den siebenten Bezirk (Kaiserstraße). Die Oberin der damaligen Schwesterngemeinschaft, Sr. Theophilla Daur, eine mutige und tatkräftige Frau, suchte eine Ökonomie zur Selbstversorgung für ihre Schwestern.

1865:   Der Thurnhof in Gablitz von der Besitzerin Rosalia Bodingbauer per Pacht übernommen.

1866:   wird aus den Niederlassungen in Österreich eine selbstständige Kongregation mit Sitz der Generalleitung in Wien.

1879:   Das Gehöft mit den dazugehörigen Gründen wurde schließlich käuflich erworben und erhielt den Namen St. Barbara.

1882:   Der Orts- und Schwesternfriedhof wird auf Klostergrund errichtet. Hier haben 2.355 Schwestern (Stand Mai 2015) ihre letzte Ruhe gefunden.

1913:   Die Schwesternzahl der Wiener Kongregation wuchs, sodass alsbald die Erweiterung durch den Aufbau eines zweiten Stockwerkes erforderlich wurde.

1914:   Der Grundstein für die Kirche wurde gelegt.

1915:   Die Kirche wurde feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

1940 bis 1945:            Im zweiten Weltkrieg war das Kloster St. Barbara ein Reservelazarett, in dem die Schwestern die Pflege verwundeter Soldaten übernahmen.

1968:   Durch die Architekten Gustav Bauernfeind und Lydia Rapold wurde die Kirche neu gestaltet. Der Kirchenraum wurde verkleinert und die Hinterglasarbeiten im Altarraum ersetzten die bisherigen Glasfenster. Die Umbauarbeiten umfassten auch die Errichtung eines Volksaltars nach der Liturgieform des II. Vatikanischen Konzils.

1974 bis 1976:            Der Querbau des Klosters, auch Mutter Alfons-Maria-Trakt genannt, wurde aufgestockt und mit 40 Einzelzimmern, der Zeit entsprechend modernisiert und Etagen-Duschen, -bäder und WC-Anlagen eingebaut.

1992 bis 1995:            Die Schwestern nehmen bosnische Flüchtlinge auf.

1968:   Fusion mit der Ursprungskongregation der „Schwestern vom Göttlichen Erlöser“. Sitz der Generalleitung in Oberbronn/Elsass - Frankreich.

2000 bis 2001:            Sanierung des Mitteltraktes: Durch Veränderungen des Raumprogramms in drei Stockwerken (Einzelzimmer, sonnige Wintergärten, Nebenräume) und der Ausstattung (Bettenlifte und andere Pflegehilfen) wurden die Voraussetzungen zur Aufnahme und Betreuung pflegebedürftiger Schwestern geschaffen und qualifiziertes Personal eingestellt.

2004 bis 2005:            Umbau des Pfortentraktes: Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet und weitere Zimmer im ersten Stock saniert. Diese stehen seit 2012 Menschen zur Verfügung, welche für kurze Zeit Pflege und Betreuung brauchen.

2010 bis 2011:            Generalsanierung des angrenzenden Josefshauses und Ausbau zum Ärztezentrum der Gemeinde Gablitz.

2010:   Generalsanierung der Großküche des Klosters St. Barbara zur zentralen Speisenversorgung von Senioren- und Pflegeheim Marienheim, Kloster St. Barbara und „Essen auf Rädern“ für die Gemeinden Gablitz und Mauerbach (ab 2014).

2014:   Abriss des Mutter Alfons-Maria-Traktes und Beginn der Errichtung einer Einrichtung für betreutes Wohnen.